Downloads zur Tagung "Aktionsplanung gegen Straßenlärm - wie geht es weiter?" (19. Nov. 2009)

Tagung
der Bundesarbeitskammer,
der Wiener Umweltanwaltschaft,
des Lebensministeriums und
Justice and Environment/ÖKOBÜRO

 

„Aktionsplanung gegen Straßenlärm – wie geht es weiter?“

 

am
Donnerstag, 19. November 2009
09:00 bis 16:00 Uhr

 

Tagungsort:
Technisch-Gewerbliche Abendschule der AK, Plößlgasse 14, 1040 Wien

 

Tagungsprogramm zum Download: http://doku.cac.at/tagung_laerm_nov2009_programm.pdf

 

 

PROGRAMM

 

08:30 Registrierung und Empfang

 

09:00 Eröffnung und Einleitung
Bundesarbeitskammer, Wiener Umweltanwaltschaft und Lebensministerium

 

09:30 Ein kritischer Einstieg
Statements von Werner HOCHREITER (Bundesarbeitskammer) und Norbert HÖRMAYER (Wiener Umweltanwaltschaft)

Download der Präsentationen: http://doku.cac.at/laermtagung2009_praesentation_hochreiter.pdf

http://doku.cac.at/laermtagung2009_praesentation_hoermayer.pdf

 

10:30 Die Aktionsplanung aus der Sicht der Planer
Statements von Werner KAUFMANN (ASFINAG), Christian RANKL (Land Vorarlberg) und Wolfgang KHUTTER (MA 22 Wien)

Download der Präsentationen:

http://doku.cac.at/laermtagung2009_praesentation_kaufmann.pdf

http://doku.cac.at/laermtagung2009_praesentation_rankl.pdf 

http://doku.cac.at/laermtagung2009_praesentation_khutter.pdf

 

11:45 PAUSE

 

12:15 Aktionsplanung und Lärmkartierung in Österreich – Resümee und Ausblick auf die Überarbeitung 2012
Helfried GARTNER (Lebensministerium)

Download der Präsentation:

http://doku.cac.at/laermtagung2009_praesentation_gartner.pdf

 

12:45 Hot-Spot Analyse und Prioritätenreihung im Lärmschutz – Das Luxemburger Modell
David GLOD (Umweltverwaltung Luxemburg)

Download der Präsentation:

http://doku.cac.at/laermtagung2009_praesentation_glod.pdf

 

13:30 PAUSE

 

14:30 Wie kann Öffentlichkeitsbeteiligung sinnvoll gestaltet werden? Erfahrungsberichte aus Deutschland
Elke STÖCKER-MEIER (Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfahlen)

Download der Präsentation:

http://doku.cac.at/laermtagung2009_praesentation_stoecker_meier.pdf

 

15:15 „Lärmschutz bringt Geld!“ – Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Lärms am Beispiel von Immobilienpreisen
Wolfgang FEILMAYR (Technische Universität Wien)

Download der Präsentationen:

http://doku.cac.at/laermtagung2009_praesentation_feilmayr.pdf

 

16:00 Voraussichtliches Ende der Veranstaltung

 

 


Hintergrundtext zur Tagung
„Aktionsplanung gegen Straßenlärm – wie geht es weiter?“

 

Lärm ist Teil des menschlichen Zusammenlebens. Mobilität erzeugt Lärm und auch die meisten wirtschaftlichen Tätigkeiten „produzieren“ Lärm als unerwünschtes Nebenprodukt. Eine gänzliche Vermeidung von Lärm ist demnach nicht möglich und auch nicht erstrebenswert. Jedenfalls erstrebenswert ist jedoch eine Verringerung der Lärmbelastung für die Bevölkerung. Dies geschieht im besten Fall vorrangig dort, wo es aufgrund der Anzahl der Betroffenen oder aufgrund der Intensität der Störung am dringendsten notwendig ist.

Die Umgebungslärmrichtlinie der EU hatte unter anderem zum Ziel, die Lärmschutzpolitik in den Mitgliedsstaaten zu vereinheitlichen und diese auf stabile Füße zu stellen. Ziel war und ist es zudem, reale Lärmreduktionen durch nach objektiven Kriterien ausgewählte Maßnahmen zu erreichen. Dazu sollen strategische Lärmkarten und die auf diese aufbauenden Aktionspläne dienen, welche im Fünf-Jahresrhythmus zu erweitern, zu aktualisieren und zu bewerten sind.

Insbesondere die Aktionsplanung war in Österreich Kritik von verschiedenen Seiten ausgesetzt. So wurde beanstandet, dass die Aktionspläne unvollständig seien, dass sie aufgrund mangelnder Prioritätenreihung und Analyse von Hot-Spots nicht den gewünschten Effekt erzielen würden und dass die Öffentlichkeit nicht ausreichend in den Entwicklungsprozess einbezogen wurde.

Die Tagung, welche die Bundesarbeitskammer, die Wiener Umweltanwaltschaft und das Lebensministerium gemeinsam mit dem ÖKOBÜRO veranstalten, behandelt die Aktionsplanung mit Fokus auf den Straßenlärm, wobei die gewonnenen Erkenntnisse wohl auch auf Bahn- und Fluglärm umgelegt werden können. Zu Wort kommen kritische Stimmen der Bundesarbeitskammer und der Wiener Umweltanwaltschaft, welche auf den Punkt bringen, warum die Aktionsplanung in ihrer derzeitigen Form nicht ausreicht und welche Entwicklungen für die kommende Aktionsplanungsperiode wünschenswert wären. Doch auch die AktionsplanerInnen selbst erhalten die Möglichkeit, den Aktionsplanungsprozess aus ihrer Sicht zu beschreiben und gegebenenfalls vorgesehene Weiterentwicklungen zu präsentieren. Einen Ausblick auf die geplante Überarbeitung der Aktionspläne im Jahr 2012 durch das Lebensministerium darf in diesem Zusammenhang natürlich nicht fehlen.

Das Hauptaugenmerk der Tagung liegt darauf, gemeinsam mit AktionsplanerInnen, ExpertInnen und Betroffenen Möglichkeiten für eine bürgernähere und effektivere Aktionsplanung auszuloten, um so die Lärmsituation in Österreich nachhaltig verbessern zu können. Ein Blick auf Positivbeispiele für Öffentlichkeitsbeteiligung aus Deutschland und ein Vortrag zum Aktionsplanungsprozess in Luxemburg sollen wertvolle Anregungen für die österreichische Aktionsplanung liefern. Die Möglichkeit, jeweils nach den Vorträgen mit den ExpertInnen zu diskutieren und Fragen zu stellen, rundet das Tagungsprogramm ab.

 

Anmeldung:
per Email an
anmeldung@oekobuero.at

oder per Fax an die Nummer: 01-5249377-20

geändert am 25.02.2010