Klimarecht

Österreich wird nicht im Stande sein allen seinen unionsrechtlichen und völkerrechtlichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit den Kyoto- Zielen nachzukommen - Das Kyoto-Protokoll läuft mit diesem Jahr (2012) aus! Darüber hinaus hat sich Österreich mit dem Klima- und Energiepaket der EU verpflichtet seine Treibhausgas-Emissionen bis 2020 gegenüber dem Basisjahr 1990 um 20 % zu reduzieren.
 

Mithilfe und Beiträge aus allen Sektoren sind wichtig um dem Klimaschutz zukünftig besser voranzutreiben – deshalb setzt sich ÖKOBÜRO insbesondere auf rechtlicher Ebene für die Verbesserung und Erreichung des Klimaschutzes ein. Wir bringen uns in den Gesetzgebungsprozess ein, sensibilisieren die Öffentlichkeit auf die Auswirkungen von klimaschädlichen Projekten und versuchen Klimaschutzaspekte in die Projektebene zu tragen. Außerdem stehen rechtliche Aspekte der Energieeffizienz und des Sektors der erneuerbaren Energien bei uns im Mittelpunkt, da diese Bereiche natürlicherweise mit den Zielen des Klimaschutzes einhergehen.
 

Klimawandel ist vor allem auch ein globales Phänomen, weshalb wir uns im Rahmen des internationalen Umweltrechtsnetzwerkes Justice and Environment für die Verbesserung und Umsetzung des internationalen Klimaschutzrechtes einsetzen – hierbei vergleichende Rechtsanalysen zur Klimaschutzgesetzgebung in unterschiedlichen EU Mitgliedsstaaten anstellen und Fallstudien erarbeiten um einen Beitrag zur Verbesserung des internationalen und europäischen Klimaschutzrechtes zu leisten.

Neue EU-Leitlinie für staatliche Umwelt- und Energiebeihilfen. Eine Gefahr für die Energiewende?

Novelle des Klimaschutzgesetzes (2013)

ÖKOBÜRO Stellungnahme zur konkreten Novelle, grundsätzlichen Kritikpunkten zum österreichschen Klimaschutzgesetz und den nationalen Klimaschutzbestrebungen.

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Justice & Environment: Studien zu Klimawandel in UVP- und SUP-Verfahren (2012)

Justice and Environment hat es sich dieses Jahr zur Aufgabe gemacht die Berücksichtigung des Klimawandels in UVP und SUP Verfahren näher zu untersuchen. UVP und SUP-Verfahren in mehreren EU-Mitgliedsstaaten sind anhand von Fallstudien untersucht worden - dabei ist insbesondere auf die "Klimaargumente" von Behörden und Projektwerbern und anderen Beteiligten eingegangen worden.

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