Energiewende

Nachdem sie jahrelang gefordert worden war, hat die Energiewende endlich begonnen! In Deutschland boomt der Ökostrom und auch in Österreich wächst nach Jahren des Stillstands dank attraktiver Einspeisetarife die Zahl der Windkraft- und Photovoltaikanlagen.

 

Diese erfreuliche Entwicklung stellt uns jedoch vor große technische Herausforderungen. Es ändern sich nicht nur die Quellen der Energiegewinnung (weg von Kohle, Erdgas, Erdöl und Atomkraft hin zu den erneuerbaren Energieträgern Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Biomasse), verbunden damit ändert sich das gesamte Konzept der Energieversorgung. Bislang erzeugten wenige große Kraftwerke den benötigten Strom. Je nach Stromverbrauch konnten einzelne Kraftwerke einfach hoch oder runter gefahren werden. Nun wächst der Anteil an Anlagen, die je nach Wetterlage und Tageszeit mehr oder weniger Strom produzieren. Die produzierten Strommengen schwanken daher zwischen sehr gering und so hoch, dass sie das Stromnetz bereits an seine Grenzen bringen.

 

Durch verschiedene Maßnahmen kann unsere Energieinfrastruktur fit für diese Schwankungen gemacht werden. ÖKOBÜRO arbeitet gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen daran, dass Österreich diese Infrastruktur für die Energiewende ökologisch wie volkswirtschaftlich bestmöglich entwickelt. Damit wir diesen ersten großen Schritt hin zu einem erneuerbaren Energiesystem bewältigen ohne ins Stolpern zu geraten.

 

ÖKOBÜRO hat zum Thema Netzausbau 2013 eine Broschüre herausgegeben, die sie hier lesen und downloaden können.

geändert am 09.03.2015