Video: Helfried Brunner über Smart Grids im Praxistest

Helfried Brunner (AIT); Foto: ÖKOBÜRO

Stromnetze: Smart statt Kupfer.

 

Helfried Brunner vom Austrian Institute of Technology (AIT) präsentierte auf der ÖKOBÜRO-Konferenz "Ein neues Stromsystem für die Energiewende" die Ergebnisse, die die Forschung bereits aus der Praxiserprobung von Smart Grids gewinnen konnte. Bei Smart Grids wird mit Hilfe von Messungen und intelligenten Steuerungen die verfügbare Kapazität von Stromleitungen erhöht. Auf diese Weise können Netzausbauten vor allem im Nieder- und Mittelspannungsnetz teilweise vermieden werden - trotzdem ist der Anschluss zusätzlicher Ökostromanlagen weiterhin möglich. Die in Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich eingerichteten Modellregionen bewähren sich in der Praxis tadellos. Ohne Neubau konnten dort die Leitungskapazitäten für zusätzliche Ökostromeinspeisungen gehoben werden. Je nach untersuchter Problemlage konnten die Kosten zwischen 5 und 80 % gegenüber dem klassischen Leitungsbau reduziert werden. So spart "smart" nicht nur Kupfer, sondern auch Geld.

 

 

Die Folien zum Vortrag als Download.

Weitere Videos von der ÖKOBÜRO-Konferenz "Ein neues Stromsystem für die Energiewende"

Schriftliche Zusammenfassung von der ÖKOBÜRO-Konferenz "Ein neues Stromsystem für die Energiewende"

 

geändert am 14.07.2014