21. November 2025 | News

Berichterstattung über Forderungen des Netzwerk Kinderrechte Österreich und ÖKOBÜRO zur konsequenten Umsetzung der Kinderrechte

Seit über drei Jahrzehnten ist die UN-Kinderrechtskonvention in Österreich verbindlich. Die Umsetzung ist insbesondere in der Klima- und Umweltpolitik jedoch häufig unzureichend. In einem ausführlichen Artikel berichtet auch der Kinderkurier über die Mängel in der Implementierung. 

Den Kinderrechte-Geburtstag nahmen auch das Netzwerk Kinderrechte Österreich (das fast fünf Dutzend Organisationen vertritt) und Ökobüro zum Anlass, die konsequente Umsetzung dieser doch schon fast vier Jahrzehnte verankerten Rechte für Menschen bis 18 zu verlangen.

„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es essenziell, die Expertise zivilgesellschaftlicher Organisationen einzubeziehen, um langfristige Folgeschäden durch Sparpakete zu vermeiden. Organisationen, die täglich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, erkennen die Auswirkungen politischer Entscheidungen frühzeitig – vorausgesetzt, sie verfügen über ausreichende Ressourcen und stabile Rahmenbedingungen. Gleichzeitig bestehen weiterhin Mängel im Bildungs- und Sozialbereich: Der Bildungserfolg hängt stark vom Elternhaus ab, Kinder mit Behinderung haben vielerorts keinen gleichberechtigten Zugang, und jedes fünfte Kind lebt in Armut – mit gravierenden Folgen für Gesundheit, Teilhabe und Zukunftschancen“, heißt es in einer Stellungnahme vom Netzwerk und Ökobüro.

Diese bestehenden sozialen Ungleichheiten werden durch die Klimakrise weiter verschärft. Sie bedroht eine Vielzahl von Kinderrechten unmittelbar: das Recht auf Gesundheit, auf Schutz vor Gefahren, auf eine sichere Lebensumwelt und auf faire Zukunftsperspektiven. Der UN-Kinderrechtsausschuss hat in seinem Allgemeinen Kommentar Nr. 26 unmissverständlich festgehalten, dass Vertragsstaaten verpflichtet sind, die Lebensgrundlagen heutiger und zukünftiger Generationen zu schützen. Fehlender Rechtsschutz und mangelnde Beteiligung von Kindern

„Obwohl der österreichische Staat zur Wahrung des Kindeswohls verpflichtet ist, reichen die aktuellen Klimaschutzmaßnahmen nicht aus, um diesem Anspruch gerecht zu werden“, sagt Gerlinde Schörghofer, Umweltjuristin bei Ökobüro. „Zahlreiche Klimaschutzprogramme wurden zuletzt zurückgefahren – mit direkten Folgen für junge Menschen.“ (Auszug aus Beitrag des Kinder-KURIER)

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Dieser Text entstand im Rahmen der Projektarbeit zu "ENRICH – Environment, Rights, Children". Alle weiteren Ergebnisse des Projekts werden laufend auf der Website von Justice and Environment (J&E) veröffentlicht. Neuigkeiten werden sowohl auf der Website als auch auf der Facebook-Seite von J&E geteilt. 

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